Berlin Agora http://www.berlin-agora.de Alle Meisterbürger an Deck! posterous.com Thu, 29 Sep 2011 08:13:00 -0700 18. Oktober | Braucht Berlin eine Agora? http://www.berlin-agora.de/18-oktober-braucht-berlin-eine-agora http://www.berlin-agora.de/18-oktober-braucht-berlin-eine-agora

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Termin: 18. Oktober | 19 Uhr 
Gastgeber: RADIALSYSTEM V 

Einladung zur Abschlussversammlung
Braucht Berlin eine Agora?

Vom 6. Juni bis 18. September haben Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit wahrgenommen, das Deck des RADIALSYSTEM V als öffentlichen Marktplatz zu nutzen, um ihr Anliegen für die Zukunft Berlins zur Diskussion zu stellen, das Scheinwerferlicht auf ihre Initiativen zu lenken und Denkansätze weiter zu entwickeln, wie sie ihre Stadt gestalten und lebenswert machen können.

Die Berlin Agora war ein Experiment. Ist es geglückt? Einen Monat nach der Wahl laden wir alle Meisterbürger Berlins herzlich ein zur Diskussion:   

Braucht Berlin eine Agora?

Eignet sich eine Agora als Format, um auch in Zukunft zwischen Politik und Bürgergesellschaft zu kommunizieren? Oder sollte sie ein anderes Ziel verfolgen? Wie müsste sie gestaltet sein? Was bräuchte es, um sie umzusetzen? Wer sollte sie initiieren - wann und wo? Als Projektteam der Agora 2011 wollen wir Ihre und unsere Beobachtungen, Erfahrungen und Reflexionen sammeln und gemeinsam darüber beraten.

Eingeladen sind alle Gastgeber, Partner, Gäste und weitere Interessierte, Pressevertreter, das Team Berlin Agora sowie die Künstlerischen Leiter und Geschäftsführer des RADIALSYSTEM V Jochen Sandig, Folkert Uhde und Roger Christmann. Der Abend wird moderiert von Tina Gadow, die als externe Projektleiterin für die Agora verantwortlich gewesen ist.

Themen, Hintergründe und Dokumentationen finden Sie weiterhin unter www.berlin-agora.de.

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback, Ihre Gedanken, Anregungen und Ideen und bitten um Anmeldung bis zum 11. Oktober unter fragen@berlin-agora.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Team der Berlin Agora
RADIALSYSTEM V

Eine kurze Einstimmung zur Versammlung finden Sie hier:

 © Foto: Ben Czernek / RADIALSYSTEM V

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Thu, 22 Sep 2011 08:56:00 -0700 Doku | Berufswege in Berlin http://www.berlin-agora.de/doku-berufswege-in-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-berufswege-in-berlin

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Termin: 16. September | 20 Uhr
Gastgeber: Anja Wölbling, future@ucation


Am Freitagabend in der Berlin Agora treffen erstmal fast nur jungen Menschen zusammen – um eine entscheidende Frage zu diskutieren: Welche Berufswege gibt es? Was kann ich in Berlin machen?

Man wird auf dem Deck an einem Schalter empfangen - eine Situation im Jobcenter wird simuliert. Nach Einordnung in den zuständigen alphabetischen Bereich, bekommt man die entsprechenden Formulare. Anders als beim Arbeitsamt sind die ausgehändigten Formulare kleine Wegweiser, wie man tatsächlich seine Berufung finden kann. Es werden dazu kleine Kärtchen mit Nummern verteilt, keine Wartenummern, sondern Nummern, die einen zu einzelne kleine Gesprächsgruppen führen um tiefer in die Materie der Selbstfindung einzusteigen und der Frage nach ‚Was will ich wirklich?’ nachzugehen. Die Initiatoren von future@ucation zeigen ihre Vision auf: Sie sprechen von einer Neudefinierung des Berufsbegriffes, dass Bildung intuitiver und nach Begabung und Entsprechungen ausgerichtet werden kann, dass Arbeit nicht nur zum Brot-Verdienen nötig ist, sondern sinnstiftend sein kann. Bei den Schulabgängern und denen, die gerade ihren Bachelor in der Tasche haben fällt dies auf fruchtbaren Boden. Die Gespräche sind in vollem Gange - trotz der kühlen Temperaturen auf dem offenen Freiraumdeck. Im Anschluss wird noch ein Film gezeigt: 'Berufswege'. Vom konventionellem Werdegang, wie es unsere Gesellschaft vielleicht erwartet, wird der Focus auf einen individuellen Weg gelegt. future@ucation bietet dazu in regelmäßig Abständen Veranstaltungen an, in denen man sich beraten lassen kann  - oder besser: in denen man einfach darüber reden kann, was einen interessiert.

Gastgeber Thomas Lüdecke zur Versammlung ‚Berufswege in Berlin’

Bei Interesse an dem kompletten Audio-Mitschnitt können Sie gerne an fragen@berlin-agora.de mailen.

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

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Wed, 21 Sep 2011 05:17:00 -0700 Doku | Spiritualität in Berlin? http://www.berlin-agora.de/doku-spiritualitat-in-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-spiritualitat-in-berlin

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Termin: 14. September | 20 Uhr
Gastgeber: Ursula Richard, Literaturmanufaktur

Das Gespräch am Mittwochabend zeigte mit seinen 80 Gästen welch relevantes Thema ein Austausch über ‚Spiritualität in Berlin’ geworden ist. Einführend gaben vier geladene Sprecher kurze Impulsreferate zu Beispielen und zu den Begrifflichkeiten von Spiritualität und Religiösität in der Großstadt.

Ursula Richard, Gastgeberin des Treffens und Autorin des Buches 'Stille in der Stadt', plädierte dafür, dass wir in Berlin mehr Orte der Stille brauchen. Ohne Stille kann es keine innere Sammlung und damit keine spirituelle Entwicklung geben. In der gemeinsam erlebten Stille können sich unterschiedliche Menschen näher kommen. 

In-Sun Kim, Leiterin des interreligiösen Hospizes Berlin, betonte: Mitgefühl ist die Basis für eine allen Menschen zugewandte Spiritualität. Dieses Mitgefühl kann eingeübt, gelernt, gepflegt werden. Ohne Mitgefühl kann es keine Kultur in der Stadt geben. Frau Kim forderte erneut, dass die vielen Menschen aus asiatischen Kulturen ein eigenes großes 'Haus des Abschieds' brauchen. Die Trauerriten der meisten Asiaten verlangen nach längeren Totenwachen, nach großen Räumen, in denen sich Freunde und Angehörige der Verstorbenen treffen können. Sponsoren für ein 'interreligiöses Abschiedshaus' werden dringend gesucht.
 
Dr. Wilfried Reuter vom Lotus Vihara Zentrum in Berlin-Mitte zeigte, dass von der Basis aus in Privatinitiative ein wichtiges und wegweisendes Meditationszentrum aufgebaut werden konnte, ein Haus, das vielen Menschen auch Lebensorientierung in Krisenzeiten bietet. Dr. Reuter, Frauenarzt in Kreuzberg, forderte die Gründung eines Krankenhaus in buddhistischen Geist.

Christian Modehn vom Religionsphilosophischen Salon meinte, dass eigentlich jeder Mensch als 'Wesen der Vernunft, also des Geistes', bereits seine eigene, ganz persönliche Spiritualität immer schon lebt und praktiziert; oft hat der einzelne darüber noch kein deutliches Wissen. Diese immer schon gelebte eigene Spiritualität kritisch zu befragen, ist die entscheidende Aufgabe. Aber es gibt auch eine Form der Ermunterung zur eigenen Spiritualität, die das Leben begleitet und orientiert. Denn jeder hat seinen oft noch ungewussten Mittelpunkt im Leben, dem alles Interesse gilt, alle Opfer gebracht werden, wenn etwa in der Kultur, Film Musik, Kunst, 'Unbedingtes' erlebt wird. Christian Modehn wies darauf hin, dass Spiritualität heute ein 'Marktbegriff' geworden ist, damit wird – oft von selbst ernannten Meistern – viel Geld verdient. Nicht überall, wo Spiritualität drauf steht, ist auch wirklich Geistvolles, kritisch Inspirierendes und Belebendes, also wirkliche Spiritualität, drin.

Viele Teilnehmer wünschten in der anschließenden Diskussion, dass diese offenen Debatten ohne konfessionelle Bindung und ohne dogmatische Voraussetzungen weitergeführt werden soll. Berlin ist eine spirituelle Stadt - nicht mehr eine kirchenfromme und in dem Sinne auch keine religiöse Stadt - aber der Geist, spiritus auf Lateinisch, ist da, er belebt die Vernunft und … auch Herz.

Text von Christian Modehn

Gastgeberin Ursula Richard zur Versammlung ‚Welche Spiritualität braucht Berlin?’

Bei Interesse an dem kompletten Audio-Mitschnitt können Sie gerne an fragen@berlin-agora.de mailen.

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V


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Tue, 20 Sep 2011 01:18:00 -0700 24. & 25.09. | Experimentdays 11 http://www.berlin-agora.de/24-2509-experimentdays-11 http://www.berlin-agora.de/24-2509-experimentdays-11

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Termin: 24. & 25. September | 12 Uhr
Gastgeber: id22 - institut für kreative nachhaltigkeit und Initiative experimentcity

Alle Jahre wieder kommen auf den EXPERIMENTDAYS Akteure und Interessierte selbstorganisierter Wohnkulturen zusammen, um sich über gemeinschaftliches Wohnen und sozial-ökologische Stadtentwicklung auszutauschen. Alle fünf Jahre wieder kommen die Landeswahlen und bereiten die Grundlage für zukünftige Weichenstellungen, die unser Leben und Wohnen in der Stadt beeinflussen. Dieses Jahr fallen beide Anlässe im September zusammen und bieten so die Gelegenheit, zivil-gesellschaftliches Engagement im Kontext aktueller Entwicklungen der Stadtpolitik zu thematisieren.

id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit lädt dazu ein, die EXPERIMENTDAYS 11 vom 22. bis 25. September 2011 in den Ausstellungsräumen des Deutschen Architektur Zentrum (DAZ), auf dem Sonnendeck des RADIALSYSTEM V, im neu eröffneten KaterHolzig, der Markthalle IX sowie im angrenzenden Spreeraum zu erkunden.

Neben der ProjektBörse, dem WohnProjektStudio und dem WohnSalon sowie Exkursionen der creative sustainability tours berlin zu Land und zu Wasser und einem Filmabend findet in diesem Jahr erstmalig das experimentcity camp statt. Vertiefende Diskussionen, Poesie und Theater als auch Kunst mit Gütesiegel ergänzen das Programm. Des Weiteren sind der Ideenaufruf Kreuzberger Ufer/Spreeufer für alle! und das TU Urban Lab mit Veranstaltungen vertreten.

Teilnehmer wie Gäste können an den Veranstaltungstagen Projekte und Ideen kennenlernen, neue Kontakte knüpfen und sich austauschen. Die vorgestellten Beispiele unterstreichen die Möglichkeiten einer spekulationsorientierten Stadtentwicklung privates Engagement entgegenzusetzen und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. Die EXPERIMENTDAYS 11 gehen insbesondere auf die Umwandlungen des östlichen Spreeraums ein, der sich aktuell in einer Umbruchphase und im öffentlichen Blickfeld befindet.

Im Rahmen der Berlin Agora auf dem Deck des RADIALSYSTEM V steht mitmachen, diskutieren oder sich einfach unterhalten lassen im Mittelpunkt:

Programm in der Berlin Agora am Samstag, den 24.09.2011

Kinder-Kochschule
12.00 – 20.00 Uhr
Das Gartenstudio ist mit seiner Kinder-Kochschule vertreten. Hier geht es ums Selbermachen, mit Hand und Fuß die Stadt-Land-Verbindung zu schaffen: alle Gerichte werden mit frisch geernteten Kräutern aus dem mobilen Topfgarten bereitet. Seit 2004 gibt es das Gartenstudio als Kunstraum für Soziale Plastik in der Naunynstrasse in Kreuzberg. Das Künstlerkollektiv gleichen Namens macht weltweit Kräuter-Installationen und Kochaktionen.
www.gartenstudio.org

Gü̈tesiegel Ideelle Räume 1
12.00 – 20.00 Uhr
EXPERIMENTDAYS-Projekte Meinungs-Mapping Unter die künstlerische Lupe genommen werden Projekte der EXPERIMENTDAYS. Die Künstlergruppe Parallele Welten evaluiert mit Besuchern und eingeladenen Spezialisten und Betroffenen die Kriterien für ein gelungenes Projekt; Karten und Markierungssymbole stehen zur Verfügung, um Projektbewertungen und Kriterien- vorschläge abzugeben. Am Sonntag wird das Gütesiegel „Ideelle Räume“ vergeben.
www.zwischenbericht.eu

Was bedeutet Nachhaltigkeit im sozialen Bereich?
12.00 – 13.30 Uhr
Projektvorstellung und Diskussion mit Tamera Tamera ist ein Forschungsprojekt, das sich dem Aufbau einer funktionierenden Gemeinschaft in menschlicher Verbundenheit und Solidarität verschrieben hat. Zwei Bewohner stellen das Projekt vor und diskutieren mit dem Publikum über sozial- kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit.
www.tamera.org

Das poetische Wohnzimmer / Open Poetry Space   
14.00 – 16.15 Uhr
Der spartenübergreifende Poesie-Stammtisch aus Berlin lädt ein, mit Klängen, Worten, Bildern und Bewegungen miteinander ins Gespräch zu kommen. Aus Lust und Laune entsteht ein kreativer, gemeinschaftlicher Raum, ein offener Prozess des Ausprobierens: freie Improvisation, Wortspielereien, performative Einlagen und Spielideen zum Themenfeld der EXPERIMENTDAYS – Heute schon poetisiert?
www.rainerstolz.de

Inter-Aktionen WohnSalon   
16.15 – 17.45 Uhr
Eine persönliche Geprächsrunde mit Salonnière. Wer den WohnSalon am Freitag im DAZ verpasst hat, kann hier an einer zweiten Runde teilnehmen. Rohnstock Biografien hat sich auf das Schreiben von Lebensgeschichten spezialisiert und fördert die Kultur des Erinnerns u.a. mit der Veranstaltungsform des Erzählsalons – seit 2010 auch mit einem WohnSalon in Kooperation mit experimentcity.
www.rohnstock-biografien.de

Gü̈tesiegel Ideelle Räume 2
18.00 – 20.00 Uhr
Ö̈ffentliche Diskussion und Auswertung mit der Künstlergruppe Parallele Welten.
www.zwischenbericht.eu

Programm in der Berlin Agora am Sonntag, den 25.09.2011

Kinder-Kochschule
12.00 – 20.00 Uhr
Das Gartenstudio ist mit seiner Kinder-Kochschule vertreten. Hier geht es ums Selbermachen, mit Hand und Fuß die Stadt-Land-Verbindung zu schaffen: alle Gerichte werden mit frisch geernteten Kräutern aus dem mobilen Topfgarten bereitet.
www.gartenstudio.org

Gü̈tesiegel Ideelle Räume 2
12.00 – 12.30 Uhr
Vergabe des Nachhaltigkeit-Gütesiegels für die Projekte der EXPERIMENTDAYS 11 mit Parallele Welten.
www.ParalleleWelten.info | www.zwischenbericht.eu

Kunst-Stoffe   
13.00 – 13.30 Uhr
KUNST-STOFFE - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien - e.V., stellt mit einem Vortrag seine Arbeit und Inhalte vor.
www.kunst-stoffe-berlin.de

Die fürchterlichen Fünf nach Wolf Erlbruch
14.00 – 14.50 Uhr
„Ob andere meinen, man sei hässlich oder schön, ist vollkommen unwichtig. Was zählt sind Taten! Man muss was tun! Für sich – und für die anderen!“ Das Kinder- Theater-Ensemble Kolonastix erzählt vom Umgang mit sozialen und kulturellen Gegensätzen, von Ausgrenzung, Anders-Sein und Toleranz. Für Kinder ab vier Jahren.
www.kolonastix.de

Einblicke + Aussichten: Abschlussdiskussion   
17.00 – 19.00 Uhr
Perspektiven und Planungen. U.a. mit dem Ideenaufruf Kreuzberger Ufer/Spreeufer für Alle!, dem TU Urban Lab und der Künstlergruppe Parallele Welten.

EXPERIMENTDAYS-Grill-Party
19.00 – 23.00 Uhr
Essen, Trinken, Tanzen und Auf Wiedersehen-Sagen

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Fri, 16 Sep 2011 10:54:00 -0700 Doku | Günstig wohnen in Berlin http://www.berlin-agora.de/doku-gunstig-wohnen-in-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-gunstig-wohnen-in-berlin

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Termin: 07. September | 19 Uhr
Gastgeber: Team 11

Nach Versammlungen wie > Kulturmetropole Berlin? und > Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik kommen am Mittwochabend nochmals 80 Gäste in der Berlin Agora zusammen, um die hiesige Stadtentwicklungspolitik mit der Überschrift 'Günstig wohnen in Berlin' zu untersuchen.

22 Thesen stehen den drei Postulaten gegenüber:

- Öffentliches Eigentum dient der Öffentlichkeit.
- Eine gemischte Stadt ist eine starke Stadt.
- Neubauten sind die günstigen Wohnungen von morgen.

Die Gastgeber des Team 11 Arno Brandlhuber, Antje Buchholz, Matthew Griffin, Christian Schöningh, Laura Fogarasi-Ludloff, Christoph Heinemann, Susanne Heiß, Britta Jürgens, Tom Kaden, Florian Koehl, Jens Ludloff, Jürgen Patzak-Poor, Christoph Schmidt und Nikolai von Rosen werfen mit ihren provokativen Thesen einen genauen Blick auf die Liegenschaftspolitik, auf die Mietverhältnisse und Wandlungen in dieser Stadt und öffnen einen Raum zum Gespräch zwischen Bewohnern: Franziska Eichstädt-Bohlig (Bündnis 90 die Grünen), Ephraim Gothe (SPD) und Thomas Heilmann (CDU) stehen den Fragen den Berlinern Rede und Antwort und versuchen ihre Positionen zu verdeutlichen. Widersprüchlichkeiten an dem von Team 11 vorgelegten Thesenpapier werden aufgedeckt, Lösungsansätze angenommen und weiter vertieft.

An diesem Abend zeigt sich in der Berlin Agora eine äußerst respektvolle, kompetente und konstruktive Diskussion, bei der trotz aller Kälte die Gäste mitreden, vordenken und reflektiert das weite Feld ‚Wohnpolitik’ abarbeiten. Es wird deutlich, dass der einzelne Bürger Kreativlösungen anbieten kann, die relevant für die Politik werden, wenn sich der Berliner beharrlich engagiert und einmischt.

> Team 11 

Gastgeber Matthew Griffin zur Versammlung 'Günstig wohnen in Berlin'

Bei Interesse an dem kompletten Audio-Mitschnitt können Sie gerne an fragen@berlin-agora.de mailen.

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

 

 

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Fri, 16 Sep 2011 09:21:00 -0700 Doku | Kulturmetropole Berlin http://www.berlin-agora.de/doku-kulturmetropole-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-kulturmetropole-berlin

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Termin: 05. September | 19 Uhr
Gastgeber: Stiftung Zukunft Berlin

Nach den Treffen vom > 22. und 24. August lud die Stiftung Zukunft Berlin zum dritten Mal zur Berlin Agora, um ihr > Thesenpapier 'Kultur und Stadtentwicklungspolitik' zu diskutieren und nun gemeinsam mit Kulturvertretern auch die Politik der Stadt mit den Vorschlägen zu konfrontieren. Der Einladung folgten neben den Politikern auch 300 interessierte Bürger, die den Saal des RADIALSYSTEM V an seine Kapazitätsgrenzen brachten.

Das Interesse am Thema spiegelte sich in der Diskussion wider, die von allen Seiten als nötig und inspirierend eingeschätzt wurde, zuweilen aber auch kontrovers geführt wurde. Einigkeit unter den Vertretern der Politik, Dr. Gregor Gysi (Die Linke), Prof. Monika Grütters (CDU), Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. André Schmitz (SPD), wie unter den Vertretern der Kultur und Medien, Ulrich Khuon (Deutsches Theater), Matthias Lilienthal (Hebbel am Ufer), Folkert Uhde (RADIALSYSTEM V), Dr. Harald Jähner (Berliner Zeitung) und Rüdiger Schaper (Der Tagesspiegel) bestand darüber, dass die Vorschläge, die von den Moderatoren Dr. Volker Hassemer (Stiftung Zukunft Berlin) und Prof. Dr. Peter Raue (Rechtsanwalt) vorgestellt wurden, eine interessante und hilfreiche Grundlage für eine weitere Diskussion über die Kulturpolitik Berlins darstellen.

Der konkrete Vorschlag, ein neues, gemeinsames Ressort 'Kultur und Stadtentwicklung' als Schritt zur Erschließung der Ressource 'Kultur' für Berlin zu schaffen, stieß bei den Politikern zumindest auf offene Ohren, wobei festgestellt wurde, dass die inhaltliche Ausgestaltung des Ressorts stark von der Person des Senators abhängt. Ein Kultursenator in Personalunion mit dem Regierenden Bürgermeister habe auch gewichtige Vorteile, die der Kultur in den vergangenen fünf Jahren zugute gekommen seien. Die Vorteile eines Kultur- und Stadtentwicklungssenator wurden jedoch klar gesehen für einen strategischen Politikansatz (z.B. um in den Bereichen Liegenschafts- und Mietenpolitik handlungsfähig zu werden, die beide übergreifend als essentiell für eine lebendige Kultur in der Stadt identifiziert wurden).

Doch auch die Kultur selbst muss ihre Rolle noch finden. Ulrich Khuon stellte fest, dass kulturelle Institutionen zunehmend über die eigene Existenzsicherung hinaus denken und sich mit dem kulturellen Leben der Stadt verknüpfen müssen.

Die Initiatoren des Papiers sahen sich nach der Diskussion in ihrer Auffassung gestärkt, dass die Politik nicht nur die Kultur als entscheidende Ressource für die Zukunft der Stadt wahr- und ernst genommen hat, sie betonten auch, dass Berlin mit diesem Schritt ein Vorbild im Sinne eines Modells neugedachter Politik für andere Städte sein kann.

> Stiftung Zukunft Berlin

Thesenpapier 'Kultur und Stadtentwicklungspolitik' zum download:

Kultur_und_Stadtentwicklung_11_08_24.pdf Download this file

Bei Interesse an dem kompletten Audio-Mitschnitt können Sie gerne an fragen@berlin-agora.de mailen.

 

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Thu, 15 Sep 2011 13:23:00 -0700 Doku | Schöne Orte in Berlin http://www.berlin-agora.de/doku-schone-orte-in-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-schone-orte-in-berlin

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Termin: 03. September | 10 Uhr
Gastgeber: Antje Berheide

Am Samstagvormittag treffen sich ca. zwölf Gäste um die Diskussion über ‚Schöne Orte in Berlin’ zu eröffnen. Moderatorin Antje Berheide führt mit einigen Impulsen zum Thema hin und lädt ein in Kleingruppen individuelle Erfahrungen über besondere Plätze zu teilen. Die Liste an schönen Orten in Berlin, die zusammengetragen wird, ist lang: Vom Gotischen Saal in Kreuzberg über das Haus im Park Weißensee bis zum U-Bahnhof Ruhleben zeigen sich Plätze zum Verweilen auf und auch Institutionen und Häuser, die sich als Schnittstelle zwischen Kunst und Leben verstehen, werden als 'Schöne Orte' identifiziert: die UFA Fabrik, das Haus der Kulturen der Welt, das RADIALSYSTEM V. Das Gespräch geht anschließend der Veränderung von Lieblingsorten nach: Die Admiralsbrücke beispielsweise in ihrer Wandlung vom romantischen Plätzchen hin zur Tourismusattraktion mit den nach sich ziehenden  Anwohnerschwierigkeiten. Was heißt es, wenn ein Ort sich so wandelt? Oder wandelt sich der Besucher? Als letzte Frage wird die Weiterführung der Berlin Agora über den 18. September 2011 diskutiert. Wo gibt es Plätze, Beispiele in Berlin? An welche bestehenden Häuser  kann man mit der Idee der Agora herantreten? Sind Orte wie das Forum der Evangelischen Schule Berlin Zentrum bereits existierende Versammlungsplätze? Die Teilnehmer machen sich letztlich stark für eine bessere Vernetzung von Einzelpersonen und Initiativen, um die Suche und das Finden von offenen absichtlosen Räumen in Berlin weiterzuführen, zu sammeln und zu teilen.

> Blogartikel von Antje Berheide

Gastgeberin Antje Berheide zur Versammlung ‚Schöne Orte in Berlin’

Bei Interesse an dem kompletten Audio-Mitschnitt gerne an fragen@berlin-agora.de mailen.

© Foto: Antje Berheide

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Tue, 13 Sep 2011 05:01:00 -0700 Doku | Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik http://www.berlin-agora.de/doku-berliner-liegenschafts-und-bodenpolitik http://www.berlin-agora.de/doku-berliner-liegenschafts-und-bodenpolitik

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Termin: 06. September | 18 Uhr
Gastgeber: Initiative Stadt Neudenken

Das Vernetzungstreffen am Dienstagabend in der Berlin Agora zum Thema ‚Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik’ entpuppte sich als dringliche und engagierte Debatte: Ausgangspunkt gestaltete der am 27. Juli veröffentlichte > offene Brief an den Berliner Senat, die Liegenschaftsfonts Berlin und die Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September. Die ca. 40 Teilnehmer, die sich als äußerst kompetent und fachspezifisch erwiesen, diskutierten die Problematik von nachhaltiger Nutzung Liegenschaften, ihre aktive Mitgestaltung durch Berliner Bürger, die Forderungen eines Moratoriums und die Frage, ob sich Kultur- und Liegenschaftspolitik vereinen lassen. Anliegen der  Gastgeber Leonie Baumann (Rektorin Kunsthochschule Berlin Weissensee), Mathias Heyden (Institut für Strategien partizipativer Architektur und räumlicher Aneignung), Arno Brandlhuber (Architekt, Professor Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Andreas Ammann (YOUNG CLIMATE SUMMIT) und Florian Schmidt (Vorstand Berliner Kunsthalle e.V.) war die konkrete Zusammenführung verschiedener Initiativen und die Entwicklung eines Thesenpapiers, welches der Politik vorgelegt werden kann. Nach angeregter Diskussion zog die Gruppe den Schluss mit den entstandenen Thesen erst einmal in weitere nächste Versammlungen und Diskussionen hineinzugehen, Experten zu bündeln und der übergeordneten gemeinsamen Vision von einem besseren Leben in der Stadt Berlin Folge zu leisten. Das am 06. September entstandene Thesenpapier wird zur Diskussion in den kommenden Tagen hier veröffentlicht werden.

Gastgeberin Leonie Baumann zur Versammlung ‚Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik’


© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

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Wed, 31 Aug 2011 14:10:00 -0700 06.09. | Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik http://www.berlin-agora.de/0609-berliner-liegenschafts-und-bodenpolitik http://www.berlin-agora.de/0609-berliner-liegenschafts-und-bodenpolitik

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Termin: 06. September | 18:30 Uhr
Gastgeber: Initiative Stadt Neudenken

Moratorium für Liegenschaftsverkäufe jetzt!
Für die konsequente Neuausrichtung der Berliner Liegenschafts- und Bodenpolitik

Vernetzungstreffen

Um eine übergreifende Bewegung für eine nachhaltige Liegenschaftspolitik in Berlin zu begründen, rufen wir alle Initiativen, engagierten Personen und Interessierte auf, gemeinsam am 6. September im RADIALSYSTEM V über eine neue liegenschaftspolitische Agenda für Berlin zu beraten.

Seit mehreren Jahren diskutiert die Berliner Politik über die Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik und fasst Grundsatzbeschlüsse.  Doch unterdessen läuft die auf Verwertung ausgerichtete Privatisierung öffentlichen Eigentums weiter auf Hochtouren. Konstruktive Gegenmodelle entwickeln zahlreiche Initiativen, die Teils erfolgreich, Teils vergebens vorleben wie nachhaltige Lösungen und Entwicklungsprojekte aussehen können.

Mit dem offenen Brief 'Liegenschaftspolitik in Berlin am Ende' haben sich im Juli bereits über 150 Akteure aus Kunst und Kultur, Stadtentwicklung, Wissenschaft und Politik ein Moratorium für den Verkauf öffentlicher Liegenschaften gefordert, bis nachhaltige und qualifizierende Verfahren der Liegenschaftsentwicklung gegeben sind.

> Stadt Neudenken

In der ersten Sitzung der Initiative Stadt Neudenken wollen wir folgende Statements befragen:

- Liegenschaftspolitik in der eigenen Stadt mitbestimmen
- Stadt mit Gemeineigentum aktiv gestalten
- Liegenschaftspolitik ist Kulturpolitik
- Akteure vernetzen - Nutzungsqualitäten sichern

Aufbauend auf diesen und anderen Forderungen wollen wir gemeinsam ein Positionspapier erarbeiten und verabschieden, welches der Forderung eines Moratoriums Nachdruck verleiht.

Ablauf
I  4 Statements der Initiatoren
II  Diskussion
III  Redaktions-Pause
IV  Verabschiedung eines Positionspapiers

Unter anderem mit Andreas Ammann (YOUNG CLIMATE SUMMIT), Leonie Baumann (Rektorin Kunsthochschule Berlin Weissensee), Arno Brandlhuber (Architekt, Professor Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Mathias Heyden (Institut für Strategien partizipativer Architektur und räumlicher Aneignung) und Florian Schmidt (Vorstand Berliner Kunsthalle e.V.).

Einladung und Offener Brief vom 27. Juli 2011 an den Berliner Senat, den Liegenschaftsfonds Berlin und die Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September zum download:

Einladung+Vernetzungstreffen+-++MORATORIUM+für+Liegenschaftsverkäufe[1].pdf Download this file

> Brief unterzeichnen

© Foto: Benjamin Davy

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Tue, 30 Aug 2011 05:55:00 -0700 Doku | Quo vadis Kreativwirtschaft -2- http://www.berlin-agora.de/doku-quo-vadis-kreativwirtschaft-teil-2 http://www.berlin-agora.de/doku-quo-vadis-kreativwirtschaft-teil-2

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Termin: 23. August | 19 Uhr
Gastgeber: Dr. Bastian Lange, Multiplicities Berlin und Ares Kalandides, Inpolis UCE GmbH

Nachdem am > 12. Juli auf der ersten Veranstaltung ‚Quo Vadis Kreativwirtschaft’ knapp 100 Gästen viele grundsätzliche Fragen an den Begriff Kreativwirtschaft gerichtet hatten, wurde am 23. August nach konkreten Lösungsansätzen gesucht. Dies v.a. aus dem Grund, dass zwischen der Praxis der Akteure einerseits und der Steuerung und Förderung der Branche andererseits  eine große Lücke klafft. Kritik aber reichte uns nicht und so wurde mit Volker Hassemer, Thomas Eller, Marc Piesbergen, Annemone Fostell und Alexandra Manske nach Lösungen gesucht: Man forderte mehr Lobbyarbeit, mehr Fördermittel für Projekte und nach der Wahl einen eigenständigen Senator/Senatorin für Kultur. Eine klarere zentrale Struktur und Koordination für Kreativwirtschaft sei allein deshalb nötig, um für ein ganzheitliches Verständnis des Sektors zu sorgen und zu gewährleisten, dass alle Akteure einander verstehen und politische Schnittstellen geschaffen werden.

Der Vorschlag, einen zentral entwickelten Kunstplan zu entwickeln, um daraus eine Strategie für die Kulturpolitik zu entwickeln stand der von anderen Gästen favorisierte Bottom-up Ansatz gegenüber. Dieser letztere stellt die Netzwerklogik der Kreativakteure in den Vordergrund, wie z.B. Marc Piesbergen vom Projektmodulor klar formuliert. Ihr Selbstorganisationsprozess solle demnach nicht von außen vorgegeben und weniger durchgehend alimentiert werden. Kreativhäuser seien für die Vernetzung unter Kreativen elementar. Darüber hinaus wurde die Ideen formuliert, durch Schaufenster im öffentlichen Raum und weitere, verschiedene Plattformen in Form einer Agora für ein besseres Verständnis für Kreativwirtschaft zu sorgen, um auf diese Weise Kreative, Bürger und Wirtschaftsakteure besser miteinander zu verknüpfen.

Gastgeber Ares Kalandides zur Versammlung ‚Quo vadis Kreativwirtschaft -Teil 2-’


© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

 

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Tue, 30 Aug 2011 03:05:00 -0700 Doku | Sozialraumorientierung http://www.berlin-agora.de/doku-sozialraumorientierung http://www.berlin-agora.de/doku-sozialraumorientierung

Sozialraumorientierung_26_08_2011_011

Termin: 26. August | 16.30 Uhr
Gastgeber: Hartmut Davin 

In kleiner Runde zeigte die Berlin Agora am Freitagnachmittag ein neues Gesicht: Ein Ansatz in der Berlin Jugendhilfe, die Sozialraumorientierung, sollte hinterfragt und nach möglichen Perspektiven dieser Methode gesucht werden. Gastgeber und Experte Hartmut Davin wählte ein außergewöhnliches Format, um sich der Fragestellung ‚Euphemismus oder Chance - braucht das Konzept der Sozialraumorientierung eine 2. Chance?’ zu nähern. Mit Hilfe der Tetralemma - Aufstellung und den vier verschiedenen Positionen dieser Methode stellten die fünf Teilnehmer die Frage nach der Sozialraumorientierung im realen Raum hypothetisch nach. Glücklicherweise entstammten alle Gäste dem Arbeitsfeld der Jugendhilfe und konnten entsprechend auf die analytische wie praktische Auseinandersetzung eingehen. Letztlich wurde kein abschließendes Ergebnis gefunden, sondern bestätigt, dass die Sozialraumorientierung als Methode in den Berliner Kiezen und als Begriff in der Theorie sehr wohl funktionieren kann. Hartmut Davin sprach von einer persönlichen wie auch fachlichen Übung und erfreute sich der Neugier seiner Teilnehmer, die das Experiment einer Aufstellung mit ihm gewagt haben.

Gastgeber Hartmut Davin zur Versammlung ‚Sozialraumorientierung’


© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

Dokumentation des Gastgebers Hartmut Davin zum download

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Fri, 26 Aug 2011 07:05:00 -0700 Doku | Change your Perspective http://www.berlin-agora.de/doku-change-your-perspective http://www.berlin-agora.de/doku-change-your-perspective

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Termin: 25. August | 18 Uhr
Gastgeber: Dawit Shanko, Listros e.V.

Am sonnigen Donnerstag Abend wurde in der Berlin Agora erstmals über das Thema ‚Migration’ und ‚Internationalität’ gesprochen. Moderiert von Dawit Shanko, Initiator des Vereins Listros e.V., erzählten in kleiner Runde die Teilnehmer sogleich von ihren persönlichen Erfahrungen: Eine Polin, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt; ein junger Mann aus Nigeria, der die Gruppe mit einem gemeinsamen traditionell afrikanischen Ruf begrüßte; eine Schwedin, die fast immer auf positive Neugierde und Reaktionen stößt, wenn sie von ihrer Herkunft berichtet und einige Zugezogene, die sich immer noch nicht als Berliner bezeichnen wollen, obwohl sie schon über 20 Jahre hier leben. Die grundlegende Frage stand groß in den Raum geschrieben: Was ist Migration - sind wir nicht alle Nomaden?
Das Gespräch folgte auch der Frage nach den Äußerlichkeiten: Ist es eine typisch deutsche Angewohnheit, dass ein Mensch zuerst nach seinem Aussehen und seiner Hautfarbe bewertet wird und ihm entsprechend voreingenommen begegnet wird? Sind andere europäische Nachbarländer offener aufgrund ihrer (Kolonial-)Geschichte?
Dawit Shanko geht weiter und fragt nach der Willkommenskultur für Migranten in Berlin. Haben wir überhaupt eine Wilkkomenskultur? Die Meinungen gehen auseinander: Die Cafés und der Kunstbetrieb scheinen sehr offen, die Ämter widerspenstig und kalt. Wie können wir einen wärmeren Umgang miteinander pflegen? Was kann jeder ganz privat tun?
Verschiedene Modelle und Erfahrungen werden ausgetauscht, zuletzt schließlich die Kontakte. Der Abend schafft mit seiner intimen Atmosphäre in scheinbar jedem der zehn Teilnehmer wieder ein Bewusstsein für die Thematik der ‚Internationalität', denn sie betrifft jeden, egal ob er hier in Berlin ist oder an einen anderen Ort gehen wird.

Gastgeber Dawit Shanko zur Versammlung ‚Change your Perspective’

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

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Thu, 25 Aug 2011 08:30:00 -0700 Doku | Kultur und Stadtentwicklung http://www.berlin-agora.de/doku-kultur-und-stadtentwicklung http://www.berlin-agora.de/doku-kultur-und-stadtentwicklung

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Termin: 22. und 24. August | 18 Uhr
Gastgeber: Stiftung Zukunft Berlin

Die Stiftung Zukunft Berlin lädt zu gleich drei Versammlungen in die Berlin Agora:

Die erste Versammlung am Montag, den 22. August, handelte das übergeordnete Thema ‚Kultur und Stadtentwicklung’ am konkreten Beispiel ab. Die Köpenicker Straße und ihre städtebauliche Entwicklung sollte Zündstoff für die hitzige Diskussion sein, die ausnahmsweise im Studio C des RADIALSYSTEM V stattfand. Das Thema trifft offenbar auf ein so großes Interesse untern den Berlinern, dass die Sitzmöglichkeiten kaum reichten. Volker Hassemer begrüßte auf dem durchaus breit aufgestellten Podium Ephraim Gothe (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Mitte von Berlin), Christoph Klenzendorf (KaterHolzig), Gerhard Spangenberg (Architekt, u.a. Redaktionsgebäude der taz, Allianz Treptowers, RADIALSYSTEM V) und Alice Ströver (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, kultur- und medienpolitische Sprecherin, Vorsitzende des Ausschusses für kulturelle Angelegenheiten). Die Diskussion ließ alles in allem wenig Raum für Zusammenarbeit, zeigte eher, wie sehr die Anwohner und Wirtschaftstreibenden an der Köpenicker Straße mit ihren eigenen Belangen an ihre Grenzen stoßen und wie schwierig und vielseitig eine gemeinsame Entwicklung zwischen Wohnungsbau und Kulturbetriebsstätten aussieht.

Dem Gesprächbedarf erstmal Platz gegeben, lädt die Stiftung Zukunft Berlin zu einer weiteren Debatte am Mittwoch, den 24. August, ein: Auf Grundlage eines im Vorfeld entwickelten Thesenpapiers sollte die Frage nach einem neuen Ressort in der Politik erörtert werden: Mit Nele Hertling (Vizepräsidentin der Akademie der Künste), Werner Tammen (Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Berliner Galerien e.V.), Folkert Uhde und Jochen Sandig (Geschäftsführer des RADIALSYSTEM V) und einem äußerst kompetenten Publikum wurden die Einrichtung des neuen Ressort ‚Kultur und Stadtentwicklung’ auf den Prüfstand gehoben. Konsens fand vor allem der von Frau Hertling gesetzte Focus auf eine nachhaltige Kontaktaufnahme zwischen den Menschen, zwischen Verwaltung, Politik, Kulturunternehmern und dem Publikum. Die auch von den Gästen immer wieder gestellten Fragen fanden bereits Eingang in das > Thesenpapier und zeigen, wie dringlich und notwendig die Debatte über Kultur und Stadtentwicklungspolitik mit den verantwortlichen Politikern am > 05. September ist.

> Stiftung Zukunft Berlin

Gastgeber Volker Hassemer zur Versammlung ‚Kultur und Stadtentwicklung’

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

Kultur_und_Stadtentwicklung_11_08_24.pdf Download this file

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Wed, 24 Aug 2011 06:12:00 -0700 03.09. | Schöne Orte in Berlin http://www.berlin-agora.de/0309-schone-orte-in-berlin http://www.berlin-agora.de/0309-schone-orte-in-berlin

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Termin: 03. September | 10 Uhr
Gastgeber: Antje Berheide

> Dokumentation und Ergebnisse

Orte haben eine unmittelbare Wirkung auf unser Befinden. An schönen Orten fühlen wir uns wohler als an Orten, wo es uns nicht gefällt. Der Ort, an dem wir uns aufhalten, uns begegnen, wo wir arbeiten oder wo wir leben, beeinflusst die Qualität unseres Lebensgefühls, unserer Gespräche und unserer Arbeitsergebnisse. In Berlin gibt es viele schöne Orte - und jede/r von uns kennt einige davon.

Ziel ist es, sich über das Thema 'Schöne Orte in Berlin' auszutauschen. Interessant sind insbesondere Orte, die der Allgemeinheit offen stehen und wo ein Austausch über Themen stattfinden kann, die die Zukunft unserer Gesellschaft betreffen.

Beim 'Vision Talk Spezial: Schöne Orte in Berlin' werden wir über folgende Fragen sprechen:

- Welche schönen und besonderen Orte gibt es in Berlin?
- Wie kann man schöne Orte den Menschen in Berlin zugänglich machen? Für Begegnungen, zum Leben und zum Arbeiten?
- Wie kann die Berlin Agora weiter bestehen?
- Welche schönen Orte eignen sich noch für öffentliche Begegnungen?

> Schöne Orte in Berlin

> Vision Talk

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© Foto oben: Jochen Sandig, Foto unten: Sebastian Bolesch

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Tue, 23 Aug 2011 06:31:00 -0700 Doku | Durch Kultur mitten im Leben http://www.berlin-agora.de/doku-durch-kultur-mitten-im-leben http://www.berlin-agora.de/doku-durch-kultur-mitten-im-leben

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Termin: 20. August | 10 Uhr
Gastgeber: Kulturloge Berlin

In einer offenen Diskussionsrunde begrüßte Gastgeberin Angela Meyenburg die rund 60 Gäste zur Versammlung ‚Durch Kultur mitten im Leben’. Dieser Samstag der Kulturloge sollte ein Tag sein an dem Partei-Politik und Bürger, Hartz-4-Empfänger, Sozialwissenschaftler, Menschen mit Beeinträchtigung, Unternehmer oder Obdachlose einander die Hand geben, an dem die Berliner über kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe debattieren: Wo beginnt Ausgrenzung und welche Auswirkungen hat sie auf Menschen? Welche Rolle spielt Kultur im Leben der Menschen und was kann ein Kulturbesuch verändern? An welchen kulturellen Orten fühlen sich Menschen wohl, wo fühlen sie sich nicht erwünscht?

Zum Auftakt der Versammlung führte Sozialwissenschaftler Dr. Peter Szynka mit einem Vortrag zu ‚Armut und gesellschaftliche Teilhabe in Berlin’ in die Materie ein und leitete in die Podiumsdiskussion mit Eckhardt Barthel (SPD), Rainer-Maria Frisch (Die Linke), Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen) und Jens Meißner (Leiter des Sozialamtes Treptow-Köpenick) über. Nach der Mittagspause teilten sich die Gäste in verschiedenen Kleingruppen auf: Cristina Delius leitete den Workshop ‚Kulturelle Teilhabe bewegt sich!’ und lehrte den ca. zehn Teilnehmern die Kunst des Steptanz; Schauspielerin Iris Böhm spürte mit ihrer Gruppe erste schauspielerische Ausdruckselemente auf und im Open-Space-Workshop wurde hitzig und engagiert die angesprochenen Probleme der Vormittagsdiskussion vertieft. Trotz des bis dahin gut gefüllten Tages blieben zur Abschlussrunde noch 30 Gäste, um die Auswertung und Ergebnisse der einzelnen Workshops zu erfahren. In den anderthalb letzten Stunden Gespräch fanden sowohl persönliche Lebensgeschichten wie auch konkrete Lösungsansätze Platz und zeigten, was die Kulturloge besonders gut kann: sich den Menschen zuzuwenden, sie abzuholen und mit in das gesellschaftliche Leben zunehmen.

Gastgeberin Angela Meyenburg zur Versammlung ‚Durch Kultur mitten im Leben’


© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V

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Sat, 20 Aug 2011 02:07:00 -0700 16.09. | Berufswege in Berlin http://www.berlin-agora.de/1609-berufswege-in-berlin http://www.berlin-agora.de/1609-berufswege-in-berlin

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Termin: 16. September | 20 Uhr
Gastgeber: Anja Wölbling, future@ucation

Wie könnte Berufsorientierung in Berlin zukünftig gestaltet werden?

Berufsfindung und Potentialentfaltung = Sinngestaltung

Drei Wochen bevor in London Jugendliche wutentbrannt die Straßen stürmten, protestierten Jugendliche in Neukölln gegen geplante Sozialkürzungen und die Schließung ihrer Zentren und Treffpunkte. Diese Zentren sind Orte der Begegnung und des Austausches, wo Jugendliche aktiv ihre Zukunft (z.B. informelle Berufsorientierung) gestalten und sich in der Gesellschaft engagieren können. Wenn diese Orte nicht mehr zur Verfügung stehen, wo sind dann die Räume in Berlin, an denen gesellschaftliche und persönliche Zukunftsgestaltung möglich ist?

Wie könnte Berufsorientierung der Zukunft in ganz Berlin - nicht nur in den Problembezirken - aussehen?

Durch konkrete Beispiele wollen wir Alternativen aufzeigen, wie ein Beruf bzw. ein Berufsweg auch fernab der vom Arbeitsamt dargestellten Wege aussehen kann. Wir sehen eine große Notwendigkeit darin, diese Wege sichtbar und jungen Menschen zugänglich zu machen.

Im Anschluss an Gesprächs- und Diskussionsrunden wird das Filmporträt 'Berufswege' von drei unterschiedlichen Menschen gezeigt, die ungewöhnliche Berufe beziehungsweise Berufswege haben. Was sie verbindet ist ihr Mut, nicht die konventionellen Pfade der Berufswahl zu beschreiten, sondern ihre ganz eigene Richtung einzuschlagen. Der Beitrag soll als Anregung für weitere Diskussionen und den Austausch rund ums Thema 'Wege zum Beruf' dienen.

Diese Veranstaltung regt an, seinen persönlichen Lebensweg in Berlin aktiv selber zu gestalten und die Frage zu stellen: Wie kann ich meine eigenen Interessen verfolgen, sie zu meiner zukünftigen Tätigkeit machen und damit einen selbstbestimmten Weg der Berufswahl finden?

Moderiert wird die Veranstaltung durch das Team von future@ucation und den FilmemacherInnen von 'Berufswege'.
Eine Anmeldung wird erbeten unter info@future-education.de

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> future@ucation

> Facebookseite zum Online-Bildungsmagazin Future@School

> Homepage Berufswege - Der Film

> Facebookseite zum Film 'Berufswege'

> Artikel in 'Junge Welt' zu den Protesten der Neuköllner Jugendlichen gegen die Sozialkürzungen

 

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Thu, 18 Aug 2011 05:25:00 -0700 06.09. | Familienrat http://www.berlin-agora.de/0609-familienrat http://www.berlin-agora.de/0609-familienrat

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Termin: 06. September | 15 Uhr
Gastgeber: Familienrat Berlin, Helga Reinholdt

Abhängige Klienten oder mündige Bürger?

Vor dem Hintergrund der wie jedes Jahr ausgesprochenen Haushaltssperren vor allem in den Problembezirken Mitte und Spandau möchten wir die Frage diskutieren, wie sinnvoll, effektiv und nachhaltig die üblicherweise eingesetzten Hilfen zur Erziehung in problematischen Familien tatsächlich sind, oder ob dadurch nicht eher Hilflosigkeit und teuere Abhängigkeit manifestiert werden, indem das Wohl der betroffenen Menschen in die Hand von ExpertInnen gelegt wird. 

Der Familienrat, ursprünglich von den Maori in Neuseeland praktiziert, ist ein Verfahren, das inzwischen immer mehr Eingang in die Arbeit der Jugendämter findet. Im Zentrum stehen Kompetenzen und Wissen der Familien und diese Ressourcen werden zu einer angeleiteten, aber selbstständigen Lösungsfindung bestehender Probleme genutzt.

Im Bezirk Mitte gibt es immer mehr Sozialarbeiter, die sich dafür entscheiden, ihren Klienten die Methode des Familienrates vorzuschlagen, um die Familie bei der Lösungssuche für ihr ureigenstes Problem zu unterstützen. Der Gedanke, der sich dahinter verbirgt ist, dass die Mitglieder einer Familie (und damit sind auch Freunde und Bekannte, vertraute Nachbarn und Erzieherinnen oder Lehrer der Kinder beispielsweise gemeint) mehr Experten in eigener Sache sind, als jeder Sozialarbeiter vom Jugendamt das sein könnte. Familien sollen bestärkt werden darin, ihre Probleme selbst mit Unterstützung all derer, denen sie vertrauen, zu lösen.

Unsere Idee ist es, einerseits diese kurzfristige, aber sehr effektive, nachhaltige und kostengünstige Methode vor und zur Diskussion zu stellen, vielleicht auch im Vergleich mit den bislang herkömmlichen Hilfen zur Erziehung. Andererseits haben wir die Idee, den Einsatzbereich dieser Methode zu erweitern: überall dort, wo Konflikte auftauchen, beispielsweise in Teams, auf Krankenhausstationen oder aber in kleinen Betrieben oder Firmen können diese ebenso schnell und nachhaltig gelöst werden können. Ziel ist es, neugierig zu machen auf eine Methode, die auf mündige und eigenständige Bürger setzt!

u.a. mit Martina Plewa, Martina Lefèvre und Marion Teichert

> Website des Familienrat Berlin

© Foto: Sebastian Bolesch

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Wed, 17 Aug 2011 03:19:00 -0700 02.09. | Freies Wissen für Berlin http://www.berlin-agora.de/0209-freies-wissen-fur-berlin http://www.berlin-agora.de/0209-freies-wissen-fur-berlin

Sky_berlin

Termin: 02. September | 19 Uhr
Gastgeber: Wikimedia Deutschland e.V.

Wikipedia für Berlin - Berlin für Wikipedia?

Wissen erstellen, nutzen und weiterverbreiten - das ist im digitalen Zeitalter einfacher als je zuvor.

Wir wollen darüber sprechen, wie das Wissen Berlins zusammenkommen und unter Freien Lizenzen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann und uns dabei über Wikipedia und das Freie Medienarchiv Wikimedia Commons unterhalten. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren, in der Freiwillige aus aller Welt das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen? Und wie kommt das Wissen Berlins in die Wikipedia?

Wir wollen mit Medienexperten, netzpolitischen Akteuren, aktiven Wikipedianern und Nutzerinnen und Nutzern der Wikimedia-Projekte in der Berlin Agora darüber sprechen, wie das Wissen der Hauptstadt gesammelt werden kann.
Wir stellen den Fotowettbewerb 'Wiki Loves Monuments' vor, der helfen soll, das kulturelle Erbe der Kultur- und Baudenkmäler für alle frei zugänglich zu dokumentieren. Welche weiteren Wege gibt es, das Wissen Berlins gemeinsam zu erstellen, zu nutzen und weiterzuverbreiten?

Und wir wollen über die Aktion 'Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!' sprechen. Ist das eine utopische Vorstellung? Stellt das gesammelte Wissen der Menschheit tatsächlich ein 'Meisterwerk menschlicher Schöpfungskraft' dar? Wie sind Berliner Weltkulturerbestätten entstanden - und wie entsteht heute die  größte Enzyklopädie mit dem Wissen der Menschheit. Wird Wikipedia das erste Weltkulturerbe werden, das alles Weltkulturerbewissen in sich vereint? 

u.a. mit

- Hauke Gierow/Stefan Wehrmeyer  (Open Knowledge Foundation Deutschland)
- Kilian Kluge (Wiki Loves Monuments)
- Pavel Richter (Wikimedia Deutschland)
- Michelle Thorne (Mozilla Foundation)
- John Weitzmann (Legal Project Lead von CC Deutschland)
- Dr. Christine Wolf (Landesdenkmalamt Berlin)


Foto: Sven Scharr [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

> Berlin @ Wikipedia

> Artikel in der New York Times 'Worthy Online Resource, but Global Cultural Treasure?'

> Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!

> Wiki loves monuments 2011

 

 Kontakt: sebastian.sooth@wikimedia.de

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Tue, 16 Aug 2011 07:09:00 -0700 Doku | Forum rbb Inforadio http://www.berlin-agora.de/doku-forum-rbb-inforadio http://www.berlin-agora.de/doku-forum-rbb-inforadio

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Termin: 10. August | 18 Uhr
Gastgeber: Harald Asel


Bei nur knapp 13 Grad und Wind gastierte am Mittwoch Harald Asel und sein Format des 'Forum rbb Inforadio’ auf dem Deck des RADIALSYSTEM V um den Stand der bisherigen Entwicklungen in der Berlin Agora abzutasten.

Die Diskutanten Tina Gadow (Konzept und Projektmanagement der Berlin Agora), Christian Hönig (BUND Berlin, Fachreferent für Baumschutz (Gastgeber der Versammlung am > 04. September), Doris Fortwengel (AG Schulessen des Landeselternbeirats und BI Bäume am Landwehrkanal (Gastgeberin der Versammlung am > 31. August und > 15. September), Robert Saar (12, Schüler der Evangelischen Schule Berlin Mitte), Wolf Siebert (Redakteur Politik und Zeitgeschehen Inforadio, Leiter des Projektes 'Ochsentour’) und Folkert Uhde (Geschäftsführer des RADIALSYSTEM V) zeigten die breite Vielfalt an Motivationen auf, die Berlin Agora zu initiieren, zu gestalten, zu unterstützen oder einfach zu beobachten.

Mit Fragen wie 'Welche Ideen und Erwartungen hat der Sommer der Agora bislang gebracht?’ und 'Was davon lässt sich in konkrete Politik umsetzen, wo hapert das Gespräch mit den Beteiligten?’ diskutierten die Beteiligten die Möglichkeit einer Schnittstelle zwischen öffentlichem Marktplatz, Bürgerideen und Politik. Professioneller Journalismus traf hier auf engagierte und mutige Bürger, konzeptionelle Ideen auf konkrete Problematiken. Insgesamt war dem Abend ein frischer Wind abzuspüren: Die Berlin Agora ist ein Start, Politik, Bürger und Engagement zusammenzubringen, Chancen und Grenzen in diesem Raum zu diskutieren und sich von der Teilhabe zur Teilgabe zu bewegen.

> Komplette Aufzeichnung der Versammlung durch das rbb Inforadio (ab dem 22. August als Download bereitgestellt)

Gastgeber Harald Asel zur Versammlung 'Forum rbb Inforadio'

 

© Fotos: Franziska Benkert / RADIALSYSTEM V


 

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Mon, 15 Aug 2011 06:47:00 -0700 Doku | Jung und engagiert in Berlin? http://www.berlin-agora.de/doku-jung-und-engagiert-in-berlin http://www.berlin-agora.de/doku-jung-und-engagiert-in-berlin

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Termin: 09. August | 18 Uhr
Gastgeber: Studenteninitiative weitblick Berlin e.V.

Am Dienstagabend fand in der Berlin Agora eine Versammlung der Studenteninitiative weitblick Berllin e.V. zur Frage 'Jung und Engagiert in Berlin?' statt.
Die dreizehn Diskussionsfreudigen entstammten fünf verschiedenen Organisationen, die Möglichkeiten des Engagements für junge Menschen bieten und stiegen sofort in die Diskussion: Wie werden junge Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund in Projekte und Aktionen bereits integriert und wie kann diese Integration verbessert werden? Sehr angeregt wurde auch über die Frage diskutiert, ob zentrale Zertifikate, die Engagement bescheinigen, sinnvoll sind und welche Rolle beispielsweise die Jugendleiterkarte spielt.
Konkret entstand ein erstes Brainstorming zur Organisation eines gemeinsamen Flashmobs, der das Engagement aller jungen Menschen in Berlin sichtbar machen soll. Und auch eine erste Strategie für eine bessere Vernetzung nahm Gestaltung an: Die Diskutanten möchten ein gemeinsames Internetforum für Organisationen und  Initiativen im Bereich der Jugendarbeit entwickeln und betreuen. Trotz kühlem Wind auf dem Deck des RADIALSYSTEM V war sich die Gruppe am Ende einig: Dies wird nicht das letzte gemeinsame Treffen gewesen sein!

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Gastgeberin Veronika Mercks zur Versammlung 'Jung und engagiert in Berlin?'

© Fotos: Veronika Mercks

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